Kommunikation in Einrichtungen

 

2-teiliger Aufbaukurs

Kommunikation, die Beziehungen stärkt

In Anlehnung an das Mäeutische Pflegemodell nach Cora van der Kooij
Termine: 5. und 12. Mai 2026

Gelingende Kommunikation ist ein wesentlicher Schlüssel für vertrauensvolle Beziehungen – besonders im Betreuungsalltag. Dieses zweiteilige Aufbautraining unterstützt Betreuer*innen dabei, achtsam, klar und wertschätzend zu kommunizieren und damit sowohl das eigene als auch das Wohlbefinden der betreuten Menschen zu stärken.

Im Mittelpunkt steht die Haltung des mäeutischen Pflegemodells: Menschen in ihrer Selbstwirksamkeit zu unterstützen, Ressourcen sichtbar zu machen und im Dialog Begegnung zu ermöglichen.

Dienstag, 5. Mai 2026 Teil 1 – Klarheit gewinnen: Wahrnehmung, Gefühle, Bedürfnisse

Im ersten Modul steht die innere Haltung im Fokus. Die Teilnehmenden lernen, eigene Wahrnehmungen von Bewertungen zu unterscheiden und Gefühle sowie Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen – eine Grundlage für achtsame Kommunikation und gelingende Beziehungsgestaltung.

Inhalte:

  • Der Unterschied macht’s: Beobachtung vs. Bewertung; Gefühle vs. Gedanken; Bedürfnisse vs. Strategien; Bitten vs. Forderungen
  • Gefühle verstehen: Primär-, Sekundär- und Pseudogefühle; Körpersprache deuten; Gefühle ausdrücken und wahrnehmen trainieren
  • Bedürfnisse als Wurzel unserer Gefühle: Konflikte durch starre Strategien erkennen; Bedürfnisse klar aussprechen üben
  • Selbstempathie als Basis: Empathie vs. Sympathie vs. Mitleid; das innere Team; Umgang mit Scham und Schuld

Durch praktische Übungen, kurze Inputs und reflektierte Austauschrunden erleben die Teilnehmenden, wie mehr innere Klarheit den beruflichen Alltag erleichtert und Beziehungen stärkt.

Dienstag, 12. Mai 2026 Teil 2 – In Verbindung bleiben: Bitten, Zuhören, Achtsamkeit

Der zweite Kurstag widmet sich der Interaktion – wie Kommunikation auch in herausfordernden Situationen gelingt und wie durch achtsames Zuhören tragfähige Beziehungen entstehen.

Inhalte:

  • Bitten statt fordern: Arten von Bitten, Kriterien für erfolgreiche Bitten, klare Formulierungen üben
  • Aktives Zuhören: Wirkung, Reframing, empathisch „Nein“ sagen und hören; typische Stolpersteine erkennen
  • Achtsamkeit in Körper und Geist: Zusammenhänge von Denken und Körperempfinden; Wertschätzung ausdrücken; Feedback geben – ohne zu loben, aber mit Wirkung

Der Schwerpunkt liegt auf praktischen Methoden, die sofort im Betreuungsalltag eingesetzt werden können – für mehr Gelassenheit, Klarheit und Qualität in der Beziehungsgestaltung.

Zertifikat ausgestellt.

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